Bei Krebsverdacht ist eine gründliche Diagnose unumgänglich

Wartezimmer Schild beim ArztVor den Untersuchungen bei Verdacht auf Darmkrebs haben viele Patienten Angst. Sie fürchten sich vor den Konsequenzen. Doch das muss nicht sein. Die Diagnoseverfahren sind schmerzlos. Je eher der Krebsverdacht bestätigt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Bestenfalls wird der Krebsverdacht auch widerlegt. Bei der Diagnose kommen Laboruntersuchungen, Ultraschall, die Computertomographie und die Darmspiegelung zum Einsatz.

Keine Angst vor dem Arztbesuch

Viele scheuen sich bei ersten Anzeichen von Darmkrebs zum Arzt zu gehen. Sie fürchten sich vor den Untersuchungen und der bevorstehenden Diagnose. Sie hoffen darauf, dass sich die Beschwerden von selbst wieder legen oder sogar verschwinden. So nachvollziehbar die Angst und Sorgen bei einem Krebsverdacht auch sind, so wichtig ist es, möglichst schnell zum Arzt zu gehen. Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Darmkrebsdiagnose: Um welche Krebsart handelt es sich?

Handelt es sich nur um einen Krebsverdacht oder sind Sie an Darmkrebs erkrankt? Bei der Diagnose wird geklärt, ob Sie wirklich einen Tumor haben oder nicht. Wenn ja, wird untersucht, ob der Tumor gutartig oder bösartig ist, um welche Krebsart es sich handelt und wo der Tumor genau sitzt. Bei der Diagnose von Darmkrebs wird auch der körperliche Allgemeinzustand untersucht und festgestellt, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Sollte sich der Krebsverdacht bestätigen und sich der Darmkrebs bei der Diagnose als bösartig herausstellen, wird überprüft, ob sich bereits Metastasen gebildet haben.

Wichtige Diagnose-Möglichkeiten bei Krebsverdacht

Der Arzt wird mit Ihnen jeden einzelnen Schritt zu den einzelnen Untersuchungen erklären. Meist wird es einige Zeit (Tage bis Wochen) in Anspruch nehmen, bis sich der Krebsverdacht bestätigt oder ausgeräumt ist. Zu den gängigsten Diagnose-Verfahren zählen:

Blutuntersuchung
Hämoccult-Test
Ultraschall
Computertomographie
Darmspiegelung mit Biopsie

Erst nach gründlicher Untersuchung und wenn die Diagnose bei Krebsverdacht gesichert ist, kann die für Sie geeignete Darmkrebs-Therapie beginnen. Dann entscheiden Sie zusammen mit Ihrem Arzt, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie in Frage kommen. Ihr Arzt wird Sie darüber aufklären, mit welchen Einschränkungen und Nebenwirkungen Sie während der Behandlung rechnen müssen. Für eine erfolgreiche Therapie ist es sehr wichtig, dass bereits während der Diagnose ein vertrauensvolles Patienten-Arzt-Verhältnis besteht. Fühlen Sie sich dagegen bei Ihrem behandelnden Arzt nicht wohl oder haben Zweifel an der Behandlung, konsultieren Sie einen anderen Arzt, um eine zweite Meinung einzuholen.

 

 

 

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