Computertomographie – Röntgenaufnahme bei Darmkrebs

Die Computertomografie ist eine Untersuchungsmethode mit der detaillierte Schnittbilder des Körpers mit Röntgenstrahlen angefertigt werden. Dabei kreist im Gegensatz zur gewöhnlichen Röntgenaufnahme die Strahlenquelle um den Körper herum. Mit der Computertomographie können einzelne Organe wie beispielsweise der Darm und die Darmwand genau dargestellt werden.

Bei der Computertomographie werden die Röntgenaufnahmen abschnittweise erstellt. Durch die verschiedenen Aufnahmen berechnet der Computer ein 3D-Bild der untersuchten Organe. Der Vorteil der Computertomografie gegenüber einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme besteht darin, dass auch tiefer liegende Gewebe betrachtet werden können ohne von anderen Organen überdeckt zu werden.

Lage und Tiefe des Tumors werden sichtbar mit Kontrastmittel

Die wichtigste Untersuchung bei der Darmkrebsvorsorge bleibt die Darmspiegelung. Eine Computertomographie wird nur als ergänzende Untersuchung eingesetzt. Um den Darm darstellen zu können, trinkt der Patient vor der CT ein Kontrastmittel. Die CT ermöglicht nicht nur die Darstellung des Darminneren, sondern auch die Betrachtung der Darmwand. Mit der CT kann der Arzt herauszufinden, wie tief der Tumor in die Darmwand eingedrungen ist, ob er sich auf Nachbarorgane ausgedehnt hat und ob angrenzende Lymphknoten befallen sind. Außerdem können Metastasen in Lunge und Leber sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus liefert die Computertomografie wichtige Details, die für die Planung einer Operation und der weiteren Darmkrebs Therapie wichtig sind. Im Gegensatz zur Ultraschalluntersuchung ist Luft im Darm bei der CT nicht störend.

Ablauf der Computertomographie

Bei der Computertomographie liegt der Patient bequem auf einer beweglichen Liege, die sich in Richtung der Röhre des Computertomographen bewegt. Während der Aufnahme wird der Patient mehrfach aufgefordert für einige Sekunden die Luft anzuhalten, damit die Aufnahmen möglichst scharf abgebildet werden. Patienten mit Platzangst können ebenfalls untersucht werden, da die Röhren der heutigen Computertomographen offen sind und die Ringe dünn sind. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nicht länger als 30 Minuten. Die Strahlenbelastung ist höher als beim herkömmlichen Röntgen.