Risikofaktoren, die Darmkrebs begünstigen

Hand: Darmkrebsrisiko verringernDie Ursachen für Darmkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Dennoch gibt es zahlreiche Studien, die mögliche Risikofaktoren für Darmkrebs nachweisen. Dabei sind gewisse Personengruppen besonders häufig von Darmkrebs betroffen. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter und bei Vorerkrankungen in der Familie. Aber auch beeinflussbare Faktoren können zu einem erhöhten Darmkrebsrisiko führen, wie ungesunde Ernährung, Alkoholkonsum und Nikotin.

 

Risikofaktoren: Alter, Vererbung, Strahlung und Medikamente

Bisher ist bekannt, dass das Risiko an Darmkrebs zu erkranken durch zunehmendes Alter erhöht ist. Die Veranlagung an Darmkrebs zu erkranken, kann auch in der Familie liegen. Dann wird das Darmkrebsrisiko durch die Vererbung an nachfolgende Generationen weitergegeben. Sind Familienangehörige bereits vor dem 45. Lebensjahr an Darmkrebs erkrankt, so ist das Risiko bei nahen Verwandten an Darmkrebs zu erkranken ebenfalls erhöht. Auch Erbgutschädigungen durch bestimmte Medikamenteneinnahme oder Strahlung zählen zu den Darmkrebs Risikofaktoren.

Ungesunde Lebensweise erhöht das Darmkrebsrisiko

Auch die Lebensweise kann einen Einfluss auf die Krebsentstehung haben. So zählen eine ungesunde Ernährung und regelmäßiger Alkoholkonsum zu den Risikofaktoren. Besonders der Verzehr von Fleisch (Schwein, Rind, Lamm) und Wurst erhöhen das Darmkrebsrisiko. Dagegen kann man mit einer gesunden Lebensweise, durch nicht rauchen sowie Sport und Bewegung die Risikofaktoren für Darmkrebs minimieren.

Chronische Darmentzündung – ein Risikofaktor

Zu den Darmkrebs Risikofaktoren zählen weitere Krankheiten und andere Krebsarten. Sind Sie bereits an einer chronischen Darmentzündung erkrankt oder an einem Krebs der Geschlechtsorgane, kann das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ebenfalls erhöht sein. Außerdem ist Vorsicht geboten, wenn Sie oder ein direkter Verwandter Dickdarmpolypen haben oder hatten. Bestimmte Darmpolypen (Adenome) gelten als Vorstufe für Darmkrebs. Weitaus häufiger auftretende Polypen sind so genannte hyperplastische oder unechte Polypen. Diese Darmpolypen sind kein Grund zur Beunruhigung, da sie nicht als Risikofaktoren für Darmkrebs gelten.

 

 

 

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