Eine ungesunde Lebensweise haben Sie selbst in der Hand!

Wiener Schnitzel mit PommesEine ungesunde Lebensweise kann das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Dies wurde in zahlreichen Untersuchungen an Patienten festgestellt. Sie haben Ihr Leben selbst in der Hand und können ungesunde Lebensgewohnheiten jederzeit ablegen. Fangen Sie am besten noch heute damit an.

Tipps für eine gesunde Lebensweise

Im Gegensatz zur ungesunden Lebensweise kann eine gesunde Lebensweise einen Beitrag zur Darmkrebsvorsorge leisten und das Darmkrebsrisiko senken. Zu einer gesunden Lebensweise gehören regelmäßig Sport und Bewegung, der Verzicht auf Alkohol, nicht rauchen sowie gesunde Lebensmittel.

Auf die Wahl der Lebensmittel kommt es an

Um einer ungesunden Lebensweise vorzubeugen, sollte man auf die Wahl seiner Lebensmittel achten. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass fett- und kalorienreiche Nahrung und ein hoher Fleischverzehr sowie kalzium- und folsäurearme Ernährung mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko einhergehen. Gesünder ist eine ballaststoffreiche Ernährung, die aus Getreide, Obst und Gemüse besteht. Auch pflanzliche Öle wie z.B. Olivenöl sind besser als tierische Fette. Olivenöl enthält sogenannte antioxidative Substanzen, die den Körper vor den so genannten freien Radikalen (Oxidantien, krebserregende Stoffe) schützen. Die Radikale zerstören wichtige Bestandteile unserer Zellen und werden von den Radikalfängern (Antioxidantien) bekämpft. Daher ist es wichtig, solche Radikalfänger über die Nahrung aufzunehmen um sich zu schützen. Der Einfluss von Vitaminen, wie Beta-Karotin oder Vitamin C und E, bei der Entstehung von Darmkrebs ist noch nicht geklärt.

Die wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs

Zu den wichtigsten Darmkrebsrisikofaktoren zählen Übergewicht und ungesunde Lebensmittel. Bei Übergewichtigen kann der erhöhte Insulinspiegel das Wachstum der Darmschleimhaut anregen und die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Der hohe Insulinspiegel kommt durch die Überernährung zustande und hat eine sogenannte Insulinresistenz zur Folge. Bei der Insulinresistenz kann das Insulin nicht mehr richtig an der Muskulatur, der Leber und dem Fettgewebe wirken. Dadurch funktioniert das Einschleusen von Zuckern in die Körperzellen nicht mehr. Der Insulinspiegel steigt und Fettsäuren werden verstärkt gebildet und reichern sich an.

 

 

 

Bildquelle: © Sigrid Roßmann / pixelio.de