Darmkrebsvorsorge kann Leben retten

Arzttermin im Kalender Die Darmkrebsvorsorge ist bisher die wichtigste Maßnahme bei der Erkennung und frühzeitigen Behandlung von Darmkrebs. Ab einem Alter von 50 Jahren, bei Risikogruppen auch schon eher, sei jedem eine regelmäßige Darmkrebsvorsorge empfohlen. Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Früherkennung des Darmkrebses. Unter Früherkennung versteht man, dass eine Krankheit entdeckt und erkannt wird, bevor diese Symptome auslöst. Die Kosten für die Untersuchungen (Stuhltest, Darmspiegelung) werden von den Krankenkassen übernommen.

 

Darmkrebs entsteht häufig aus gutartigen Vorstufen

Bei mehr als 95 Prozent der Darmkrebsfälle entsteht der Krebs aus gutartigen Gewebswucherungen, den Darmpolypen oder Adenomen. Aus diesen gutartigen Vorstufen kann sich nach einigen Jahren ein Darmkrebs entwickeln. Daher ist eine Darmkrebsvorsorge besonders wichtig. Denn im Zuge einer Darmspiegelung können Polypen und Adenome entfernt und ein Darmkrebs bestenfalls verhindert werden. Bei konsequenter Durchführung könnte so die Krebsentstehung bei 75 bis 90 Prozent der Betroffenen verhindert werden.

Möglichkeiten zur Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs ist eine der am häufigsten vorkommenden Krebsarten. Wenn er frühzeitig entdeckt und behandelt wird, sind die Heilungschancen am größten. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Darmkrebsvorsoge. Doch welche Möglichkeiten der Früherkennung stehen mir zur Verfügung? Zur Darmkrebsvorsorge kommen ein chemischer Test auf Blut im Stuhl oder die Darmspiegelung in Frage. Dabei ist es Ihnen selbst überlassen, welche Methode Sie wählen. Alle Krankenkassen übernehmen sowohl den Stuhltest als auch die Darmspiegelung.

Ab wann ist eine Darmkrebsvorsorge angezeigt?

Ab dem 50. Lebensjahr besteht die Möglichkeit einmal jährlich einen Stuhltest auf verborgenes Blut durchführen zu lassen. Wird Blut im Stuhl nachgewiesen, wird eine Darmspiegelung veranlasst. Ab 55 Jahren besteht der erste Anspruch auf eine Darmspiegelung. Die Möglichkeit eine zweite Darmspiegelung durchführen zu lassen, kann dann erst nach zehn Jahren wiederholt werden. Für diejenigen, die eine andere Möglichkeit der Darmkrebsvorsorge nutzen möchten und auf eine Darmspiegelung verzichten, besteht die Möglichkeit ab 55 Jahren den Stuhltest alle zwei Jahre zu wiederholen. Sind Darmkrebsfälle aus der Familie bekannt, so wird eine komplette Darmspiegelung schon vor dem 50. Lebensjahr empfohlen.

 

 

 

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