Heilungschancen bei Darmkrebs abhängig vom Krebsstadium

Roter Sessel mit Pflanze und Fenster im Hintergrund

Die Heilungschancen bei Darmkrebs richten sich danach, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Je früher der Darmkrebs entdeckt und behandelt wird, desto höher sind auch die Heilungschancen.

 

Bei Metastasen verschlechtern sich die Heilungschancen

Hat der Darmkrebs bereits Metastasen gebildet, sind die Erfolgsaussichten auf Heilung deutlich schlechter. In diesen Fällen muss durch die Diagnose überprüft werden, wie weit der Tumorbefall schon fortgeschritten ist und welche Darmkrebs Therapie eingesetzt werden kann.

Vorsorgeuntersuchungen verbessern Heilungschancen

Die Heilungschancen werden erheblich verbessert, wenn man ab einem Alter von 45 Jahren an der Darmkrebsvorsorge teilnimmt. Durch die Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt werden. Aufgrund der verbesserten Darmkrebsvorsorge können über 50 Prozent der Darmkrebspatienten geheilt werden.

Darmpolypen werden bei Darmspiegelung entfernt

In der Medizin wird der Darmkrebs in verschiedene Stadien eingeteilt: Darmpolypen, haben die Grenze (Lamina propria) zwischen der Schleimhaut und der Muskelschicht noch nicht durchbrochen. Darmpolypen können vollständig bei einer Darmspiegelung entfernt werden. In diesem Stadium heilt die Schleimhaut komplikationslos aus und es kommt zu keiner Tumorbildung. Gute Heilungschancen bestehen ebenfalls, wenn der Krebs auf den Darm begrenzt ist und sich noch nicht auf andere Organe oder die Umgebung ausgebreitet hat.

 

 

 

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