Leben mit Krebs: Nicht den Mut verlieren

Küchenschelle mit blauen Himmel im HintergrundSie werden mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert, doch wie geht danach das Leben weiter? Viele Betroffene reagieren mit Angst und Unsicherheit und rechnen bei der Erkrankung mit dem Schlimmsten. Doch man sollte sich vor Augen halten, dass es dabei weniger bedrohliche und schwere Erkrankungsformen gibt. Festzuhalten ist, dass jede Krebserkrankung anders verläuft und auch unterschiedliche Heilungschancen hat.

 

Die ersten Tage nach der Diagnose

Die ersten Tage nach der Diagnose Krebs sind sicherlich die schwersten. Betroffene und Angehörige stehen zunächst unter Schock und sind mit den vielen Informationen überfordert. Sie können sich ein Leben mit Krebs nicht vorstellen und fragen sich, warum es gerade sie oder einen Angehörigen getroffen hat. So schwer es auch fällt, bewahren Sie Ruhe und sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt über Ihre Sorgen. Fragen Sie auch nach, wenn Sie etwas zum weiteren Behandlungsverlauf nicht verstanden haben. Oft hilft es, sich vor dem Arztbesuch einige Notizen zu machen, damit man während des Gesprächs nichts vergisst.

Ihre Rechte als Patient

Sollten Sie zur Darmkrebs Diagnostik oder zur Darmkrebstherapie Zweifel haben, holen Sie sich von einem anderen Arzt eine zweite Meinung ein. Denn Sie als Patient „haben ein Recht auf detaillierte Information und Beratung, sichere, sorgfältige und qualifizierte Behandlung und angemessene Beteiligung“, heißt es in dem Dokument „Patientenrechte in Deutschland heute“ (veröffentlicht 1999, Konferenz der Gesundheitsminister).

Sie haben Anspruch auf:
• Angemessene und qualifizierte Versorgung
• Selbstbestimmung
• Aufklärung und Beratung
• Einsicht in Ihre Krankenunterlagen
• Eine zweite ärztliche Meinung
• Vertraulichkeit
• Freie Arztwahl
• Dokumentation und Schadensersatz

Je besser Sie informiert sind, desto besser können Sie mit der Diagnose Krebs leben und aktiv an der Genesung mitarbeiten. Beziehen Sie auch Ihre Familie und Ihre nächsten Angehörigen mit ein. So wird es für alle Beteiligten leichter mit der Erkrankung umzugehen.

 

 

 

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